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31.Tag: Frementle
Strecke: 300Km
Gegen 8Uhr verlassen wir unsere „himmlische Bleibe“, verabschieden uns und fahren nach Dunsburough frühstücken (zur Abwechslung mal mit Bedienung und so). Im Anschluss geht es für die letzten 5 Stunden unserer Reise an den (Traum)Strand vom Vortag. Gegen Nachmittag fahren wir – nach einem Dusch-Zwischenstop einen Strand weiter in Richtung Frementle bzw. zum nächst gelegenen Campingplatz. Gegen Abend treffen dort Sophias Schwester und ihre Mitbewohnerin zum Essen ein – es gibt „typisch australisch“: Frikadellen und Krautsalat

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32.Tag: Perth
Am Morgen des nächsten Tages spielen wir „Ich packe meinen Koffer und nehme mit…“ – der ledierte Rimowa-Koffer ist zum Bersten voll und das bis dato rettende Kofferband hat den Geist aufgegeben. Nachdem wir dann doch noch (fast) alles verstaut bekommen und uns ein neues Kofferband besorgt haben, geben wir nach insgesamt 6000 Km Autofahrt quer durch Australien noch am Vormittag unseren Camper in Perth ab. Wir lassen uns zum Flughafen fahren um dort unsere Koffer einzuchecken (was komischer Weise erst drei Stunden vor Abflug möglich ist) und geben das Gepäck letztendlich bei einem Lugage-Storage-Anbieter ab. Beim Verstauen gibt dann auch noch der Griff des Koffers (R.I.P) den Geist auf und Alukoffer inkl. 29Kg Gepäck landen im hohen Bogen auf meinem Fuß. Gegen den Schmerz gibt es die letzten zwei Bier, die ich zuvor beim Ausräumen des Campers im Kühlschrank entdeckt hatte.

Gegen 14Uhr holt uns Clara am Flughafen ab und wir verbringen die letzten Stunden unseres Aufenthalts – bei strahlendem Sonnenschein und 27 Grad – in Perth. Wir schaffen es via Shuttle-Service „Just-in-Time“ zum Flughafen und heben gegen 24Uhr ab in Richtung Hong Kong..

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33.Tag: Hong Kong
Der Flug nach Hong Kong dauert 7 Stunden. Da es fast ausschließlich in Richtung Norden geht, muss die Zeit im Vergleich zu WA nicht umgestellt werden – wir sind der deutschen Zeit also weiterhin 7 Stunden voraus. Als krönender Abschluss unseres Australien-Aufenthaltes erwartet uns in der ehemaligen britischen Kolonie zur Abwechslung mal kein Campingplatz, sondern ein 5Sterne Hotel mit Blick auf die Skyline von Hong Kong. Wenngleich unser Plan im Flugzeug zu schlafen nur für einen von uns beiden aufgegangen zu sein scheint, wollen wir zumindest im Schnelldurchlauf die Stadt erkunden. Wir lassen uns zunächst vom hoteleigenen Shuttleservice vom Flughafen zum Hotel bringen und sind etwas irritiert ob der 5 anzugtragenden Chinesen, die seit Nennung unseres Zielortes scheinbar für uns arbeiten…😂
Im Hotel angekommen geht es – nach einem Zwischenstop in einer Touristeninformation – mit der Fähre auf die Inselseite der Stadt und von dort mit einem klassischen Doppeldecker-Touristen-Bus durch die Stadt. Zumindest bis zu dem Zeitpunkt, wo unser und ein entgegenkommender Busfahrer beschließen, gleichzeitig eine viel zu enge Kurve zu nehmen: Der Versuch endet mit Crash und da keiner der Busfahrer einsieht auch nur einen Meter zurückzusetzen vergeht eine Stunde, bis die Polizei eintrifft und wir – letzten Endes in einem neuen Bis weiter fahren. Aus „Angst“, nicht bis 24Uhr wach bleiben zu können, kommt mir eine geniale Idee: Wir fangen einfach nach NSW/ Victoria-Zeit an, meinen Geburtstag zu feiern – um 21:00Uhr Ortszeit geht’s los und es gibt Sushi vom Wagyu (großartig). Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Ich hatte noch nie 34 Stunden Geburtstag… 😁

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34.Tag: Ein Wasser, Salz und Pfeffer bitte
Um 6Uhr morgens startet der zweite Teil meines 34-Stunden-Geburtstags – allerdings mit wesentlich weniger Komfort in der Holzklasse unserer Airlines, die uns über London, nach Mordor (Düsseldorf) bringen sollen. Dort sammeln uns Sophias Eltern ein und als wir gegen 20 Uhr zu Hause eintreffen, erwarten uns meine komplette Familie, zahlreiche Freunde und unser etwas irritiert dreinschauender Kater: Ich bin wahrscheinlich einfach zu müde um meiner Begeisterung gebührenden Ausdruck zu verleihen, aber nach dem ich es schaffe, den Gedanken den morgigen Arbeitstag auszublenden, wird es ein lustiger, feucht-fröhlicher Abend…

Absolutes Highlight des ersten Flugs (nach London): Sophia bestellt zum Mittagessen ein Mineralwasser und bittet um Salz und Pfeffer – die Stewardess hat da wohl etwas falsch verstanden und interpretiert die Bestellung als ausgefallenen Getränkewunsch #MadeMyDay

Tiefpunkt der Rückreise: Die Dame am Infoschalter des Londoner Flughafens, die meine berechtigten Frage nach einem Raucherbereich mit „gibt es nicht“ beantwortet. Ich spiele einem kurzfristigen Mordgedanken, resigniere aber dann doch auf Grund akuter Müdigkeit #NichtRauchenKannLebenGefährden

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35.Tag: 9-2-5
Hier in Deutschland ist es viel zu kalt, inzwischen ist es 9 Uhr morgens und ich sitze im Büro. Trotz aller Freude die vertrauten Gesichter dee Kollegen nach 5 Wochen wieder zu sehen, komme ich mit der Situation überraschend gut zurecht. Nicht.

Das ist also dieser Jetlag von dem immer alle reden – denke ich mir, als ich um 16Uhr aufschrecke und feststelle, dass sich alle Mitarbeiter der Firma in meinem Büro versammelt haben und ein „Happy-Birthday-Ständchen“ anstimmen (1000 Dank für den herzlichen Empfang)!!

Der Gedanke daran, was ein Australier in dieser Situation sagen oder denken würde, bringt mich zum Lachen: #NoWorries

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24.-33.Tag: Auf in den 5ten Staat
Unser letzter Staat in Australien ist zugleich der Größte: Western Australia. Wir starten in Perth, der Hauptstadt – eine schöne Stadt, der man anmerkt, dass hier durch die Mienen in der Umgebung viel Geld fließt. Von dort aus geht es nach unten, durch eine der besten Weinregionen des Kontinents, die zwar nur 1% des Australischen Weins produziert, zugleich aber auch Ursprungsort für 15% der Australischen Spitzenweine ist. Das Klima ist aktuell mit über 30 Grad in Perth heiß, aber Abends kühlt es mitunter auf 15 Grad ab (hier lässt’s sich aushalten)

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24.Tag: Perth
Strecke: 30Km
50 Minuten nach unserem Start in Adelaide landen wir in Perth – die Zeit wurde aber auch (mal wieder) umgestellt: Hier ist es 2 1/2 Stunden „früher“ als in Southern Australia. Unser Reisebüro hat einen „Cheapa Camper“ gebucht – when Apollo Cars get old, they become Cheapa…😁 (wir haben Glück und bekommen wider Erwarten einen Apollo Hi-Top – gleiches Modell wie der von Britz, nur wesentlich moderner und besser in Schuss)
Im größten Stadtpark der Welt (Kings Park, Perth) treffen wir Sophias Schwester Clara, die uns durch die Stadt führt. Perth gefällt uns! Am Abend fahren wir zu dritt in einen Vorort der Stadt und campen bei „Indianern“ im Vorgarten (Indische Gasteltern). Als wir angekommen riecht es bereits auf der Straße nach…? Richtig: Curry! (Schublade zu) 😂

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25.Tag: Bunburry/ Busselton
Strecke: 270Km
Am nächsten Tag geht es in die Weinregion Margereth River. Auf dem Weg dahin machen wir einen Zwischenstop in Bunburry und schaffen es gerade noch auf’s Boot unserer avisierten Delfintour (ziemlich cool, wobei sich ein iPhone eher weniger zum Fotografieren der Meeressäuger eignet. Dann geht es weiter nach Busselton auf den mit Abstand saubersten Campingplatz ever, ever, ever (und bisher war bis auf unseren „Ausrutscher“ Adelaide eigentlich alles schon ziemlich sauber). Der Ort liegt an der Geographe Bay – Kilometerlanger weisser Sandstrand trifft auf kristallklaren Indischen Ozean, es ist angenehm warm und die Sonne scheint. Der Platz beherbergt neben zahlreichen Gästen eine Opossum-Art, die in den benachbarten Bäumen „abhängt“: Opossum klingt aber auch einfach besser als „Baum-Ratte“…

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26. Tag: Margereth River – In Vino Veritas
Strecke: 180Km
An diesem Morgen fällt es uns wie Schuppen von den Augen: Uns bleiben nur noch 7 Nächte in WA. Wir starten den Tag im Städtchen Bussolton, laufen den 1,8Km Steg entlang und starten schließlich unserer Weintour – von den rund 100 Weingütern der Region habe ich mir 4 rausgesucht, die wir der Reihe nach anfahren (funktioniert auch alles und wir sind froh, dass wir hierfür keine Tour gebucht haben). Bepackt mit Weinflaschen und evtl. ein bisschen angeheitert geht es weiter die Küste entlang – die gleichnamige Stadt zur Weinregion haut uns nicht um, also fahren wir durch bis in den Süden nach Augusta. Der Wind auf dem Weg war schon recht heftig, aber als wir unser Tagesziel erreichen, peitscht das Wasser nur so an die Küste und die Äste der Bäume fliegen uns um die Ohren. Bei unserem Glück erwischen wir den letzten freien Platz inkl. Meerblick. Unsere „Nachbarn“ weisen uns vorsichtshalber schon beim Einparken darauf hin, dass sie an diesem Abend ab 19Uhr ein Buschfest veranstalten – auf mein ironisches „Spitze, dann machen wir uns noch frisch, packen die Trommeln aus und kommen vorbei“ folgt eine herzliche Einladung und wir werden Zeugen einer skurielen Tanzshow auf Volksmusik. Die spinnen doch die Australier – aber auf eine durchweg sympathische Art und Weise!

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27. Tag: Und es gibt doch Kängurus
Strecke: 350 Km
Trotz des stürmischen Wetters und den Ästen die auf unser Dach peitschten, haben wir gut geschlafen und wachen mit einem traumhaften Blick aufs Meer auf. Da es uns allerdings trotz Sonnenscheins zu kalt und zu windig ist, und wir ein straffes Restprogramm haben, verlassen wir gegen 7Uhr den urigen Campingplatz in Richtung Osten die Küste entlang. Auf unserem Weg zum Valley of the Giants (ein atemberaubender Weg führt dort in 40 Meter Höhe durch den Regenwald), halten wir zufällig an einer Touristeninformation in Pembleton. Da wir das Warnschild an der Türe übersehen, staunen wir nicht schlecht, als drinnen sieben verwaiste Joey’s (junge Kängurus) um uns herum hüpfen. Nach der Fütterung der drolligen Tierchen, geht’s bewaffnet mit einem Katalog und einer ausführlichen Karte der Sehenswürdigkeiten der Region „Rainbowcoast“ weiter gen unseres Tagesziels „Denmark“.

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28. Tag: Wir bleiben in „Skandinavien“
Strecke: 80Km
Die Gegend hier ist ein Traum und es ist auch wieder deutlich wärmer, als in Augusta. Nachdem wir die Highlights der Gegend bereits auf unserem Weg am Vortag kurz in Augenschein genommen haben, geht’s heute mit dem Camper zu zwei traumhaften Buchten (Greenspool/ Elefantrocks), um einfach nur in der Sonne zu liegen. Der „Greenspool“ ist eine Art durch Felsen geschützter Pool – hier können auch Hai-Phobiker wie ich Baden gehen!😁
Der Tag ist mit strahlendem Sonnenschein und 27 Grad ein Traum und wir verbringen 7 Stunden am Strand. Abends am Grill werden wir von Australiern mit großen Augen angeschaut: Gemüse auf dem Grill hat hier eher Seltenheitswert.

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29. Tag: Albeny – weiter wollen wir nicht
Strecke: 150 Km(?)
Am nächsten Morgen geht es nach dem Frühstück weiter nach Albany, unserer letzten Station in WA, bevor es wieder zurück in Richtung Geographs Bay geht. Unser „Denmark-Highlights-Katalog“ führt uns auf dem Weg noch zu unglaublichen Traumstränden – wahrend im Osten des Kontinents der Strand der Whitsundays seines gleichen sucht, gibt es hier zahlreiche solche Strände, die man oft ganz für sich alleine hat (was auch an der teilweise abenteuerlichen Anfahrt über Buckelpisten liegen könnte). Wir halten am Lowlands-, Cosy Corner- und Shelley Beach und sind (mal wieder) begeistert! Nach einem letzten Großeinkauf und einer telefonischen Absage des Campingplatzes unserer Wahl (ausgebucht) landen wir in Albanys Emu Beach Ressort (in Ordnung aber kein Muss und die Bäder sind alles andere als berauschend). Am Abende lernen wir Paul kennen: Er fährt beruflich einen dieser unvorstellbar großen Mienen-Trucks, macht hier mit seinem 10 jährigen Sohn Urlaub und versorgt uns den ganzen Abend über mit Anekdoten (da sag noch mal einer Kölner wären redselig). Nachdem wir nunmehr vermutlich alles über Australien Wissen, wir mit Tipps und Tricks versorgt sind und sich im Zuge australischer Gastfreundschaft die ein oder andere Flasche Wein geleert hat, fallen wir ins Bett.

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30. Tag: Zurück an die Geograph Bay
Strecke: 370 Km
Den Bädern auf unserem Campingplatz fehlt es an einer Lüftung und an irgendetwas geruchtsneutralisierendem (und sei es nur ein Klostein) – es riecht einfach nur beschissen (im wahrsten Sinne des Wortes) und ich bin froh, als ich geduscht und mit einem Kaffee in der Hand vor unserem Camper stehe. Heute geht es zurück an die Geographe Bay. Unser avisierter Campingplatz bei Bussolton ist leider ebenfalls bis Ende Januar ausgebuchte und wir sind froh als wir bei Dunsborough einen Platz finden. Wir fahren nicht die gleiche Strecke zurück, sondern mehr oder weniger durchs Landesinnere: Hier in Australien gibt es Straßen die stundenlang einfach nur geradeaus führen und links und rechts ist nichts außer Natur: Vielleicht war es doch nicht so gut, an der Tankstelle eben mit der Begründung vorbeizufahren, dass die Preise eine Unverschämtheit seien. Auch eine Stunde später ist keine weitere Tankstelle in Sicht, die Tanknadel leuchtet bedrohlich und die Laune meiner Beifahrerin verschlechtert sich zusehends – dementsprechend erleichtert bin ich, als wir auf den letzten Drücker doch noch eine Tankstelle erreichen. Am Ziel angekommen machen lautstarke Kinder einen Strich durch unsere Rechnung „erstmal am Pool zu chillen“ – also treten wir die Flucht an den Strand an (und glücklicher Weise ist es nicht zu windig um sich hier nieder zu lassen). Am Abend gibt es zur Abwechslung mal kein Steak, sondern eine typisch italienische Lasagne (mit Angus-Beef). Der Campingplatz überrascht uns positiv und Abends laufen auch hier in den Bäumen Opossums rum – da der Weinvorrat überraschend schnell aufgebraucht ist, fahren wir noch einmal kurz in die Stadt: Auch hier gibt es praktischer Weise ein großes Angebot mit Weinen aus der Region und bewaffnet mit 4 Litern davon, geht es zurück auf den Campingplatz!

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31. Tag: Margereth River, Dunsborough, Bussolton: Sonne und Strände so weit das Auge reicht (wir bleiben hier und warten, bis es in Deutschland angemessene Temperaturen hat)
Strecke: 70Km
Für den perfekten Start in einen unserer letzten Tage gibt es das perfekte Frühstück: Rührei, Spiegelei, Bacon, Schinken & alles was das (Sophias) Herz begehrt. Gegen 10Uhr räumen wir den Campingplatz ohne zu wissen, wo wir heute Abend unser Lager aufschlagen sollen. Wir folgen Pauls‘ Ratschlag und fahren oberhalb von Dunsborough knapp 10 Km die Küste ab: Nach einer halben Stunde und einigen Wendemanövern haben wir „unsere“ Bucht kurz vor der „Eagle Bay“ gefunden. Da es hier zwar weissen Sand, kristallklares – wellenarmes – Wasser, aber keine schattenspendenden Bäume oder Palmen gibt & wir wahrscheinlich die einzigen Strandbesucher ohne Sonnenschirm sind, basteln wir aus einem Bettlaken, unseren Campingstühlen und Wäscheklammern einen Sonnenschutz der etwas eigenen Art (Mc Gyver wäre stolz auf uns). Braungebrannt machen wir uns am frühen Abend auf die Suche nach einem Stellplatz und entdecken dabei eine Reihe von Camps christlicher Glaubensgemeinschaften – wir sind zwar erst ein wenig skeptisch als wir auf das Gelände der „Angelicales“ fahren (auch das Schild „Kein Alkohol und keine Zigaretten ab diesem Punkt“ irritiert uns etwas), aber am Ende bekommen wir den günstigsten Stellplatz unserer gesamten Reise – und das direkt am Meer. Der gewissen Skepsis mit der wir von den anderen Urlaubern hier beäugt werden und der Frage „Wie seid ihr denn auf unsere Anlage gekommen?“ (schließlich sieht die Einfahrt nicht besonders einladend aus und die Camps stehen in keinem Touristenführer) entgegnen wir wahrheitsgemäß, dass wir auch Christen sind und auf unserer Reise durch Australien zufällig hier vorbeigefahren wären. Das skeptische Gesicht der älteren Dame verwandelt sich in ein freundliches Lächeln und wir werden überraschend herzlich aufgenommen…😂
Diese Camps hier sind – insbesondere nach dem wir festgestellt haben, dass auch die sanitären Einrichtungen und die Küche top sind – ein absoluter Geheimtipp! Den hier ansässigen Glaubensgemeinschaften wurde vor mehr als 100 Jahren dieses Sahnestück Land mit direktem Zugang zum Meer zugesprochen – wohingegen die touristischen Camps der Geographe Bay alle durch mindestens eine größere Straße vom Strand getrennt sind. Den Rotwein zum Abendessen (Rinderfilet, Grillgemüse und Salat), gießen wir uns bemüht unauffällig im Camper ein und sitzen damit später beim Sonnenuntergang verstohlen, zufrieden und alleine am Strand- Halleluja!

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Als wir am frühen Abend unseres 23.Tages wieder das Festland von Southern Australia erreichen, beschließen wir, die 107Km bis nach Adelaide durchzufahren um nach einer erholsamen Nacht(!) die letzte große Etappe unserer Reise anzutreten und den Westen des Kontinents unsicher zu machen – so der Plan. Unser bis zu diesem Zeitpunkt sehr zuverlässiger Reiseführer empfiehlt uns das Private Plaza (ein sehr zentrales Hotel) als „Preis-Leistungs-Sieger“ – als wir davor stehen, sind wir skeptisch. Daran ändert auch der bärtige Mann mit Pferdeschwanz und Zuhälteroutfit am Empfang eher wenig, aber wir sind müde und warum sollte der Reiseführer falsch liegen? Wir zahlen 110$ und werden zu unserem Zimmer geführt…

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Die weiße Tagesdecke auf dem Bett ist voller gelber Flecken, es stinkt, es ist Mega heiß, das Bad ist so widerlich, dass einem beim Gedanken an eine Dusche hier kalt den Rücken runter läuft – es ist ein Alptraum. Da unsere Sachen noch im Auto sind und wir im Halteverbot stehen, müssen wir ohnehin noch mal um den Block fahren und entdecken ein Mercure-Hotel. Die Dame am Empfang ist so nett, dass wir sie am liebsten drücken wollen und für 89$ gibts ein Ibis-Style-Zimmer: Gebucht. Gegen 23Uhr liegen wir im Bett, nachdem wir den Wagen geparkt, die Sachen ins Hotel gebracht, eine Kleinigkeit gegessen und einen gescheiterten Versuch, die erste Buchung rückgängig zu machen, unternommen haben.

Vielleicht tun wir der Hauptstadt Southern Australias, die nach der deutschen Frau des britischen Königs Wilhelm IV benannt wurde Unrecht – aber uns hat es hier auch am Morgen danach nicht gefallen: Es ist schmutzig, stinkt und abgesehen von dem gewohnt leckeren Kaffee, will uns hier irgendwie nichts gefallen. Dementsprechend froh sind wir, als wir gegen Mittag in unseren Flieger nach Perth, die Hauptstadt Western Australias steigen…

Das Private Plaza Hotel sieht von außen eigentlich ganz nett aus – von Innen ist es das schlimmste und ekelhafteste, was ich hoteltechnisch bisher erlebt habe. Ich würde ihm jedes Hostel und jeden Campingplatz vorziehen. Einzig und allein den begeisterten Entomologen unter euch kann ich dieses Hoel wärmstens empfehlen!! 🐜🐝🐛🐞🐌

Die Zeit vom 04.01-06.01 verbringen wir auf Kangaroo Island. Die Insel misst an der Längstseite 120Km und um alle Orte auf „unserer Liste“ zu erreichen, werden wir hier eine Strecke von knapp 500Km zurücklegen. Durch die Trennung vom Festland und das Fehlen von Raubtieren (zumindest) an Land, haben sich hier zahlreiche (Sub)Spezies entwickelt – u.a. gibt es hier die kleinsten Pinguine der Welt und die wohl hübschesten Kängurus des Kontinents…

21.Tag: Reif für die Insel
Nach einer erholsamen Nacht und einem Spaziergang durch Robe, machen wir uns auf die letzten 400 Km unserer Reise entlang der Südküste bis Cape Jervis. Als wir mit unserem Auto nach gut 4 Stunden Fahrt auf die Fähre rollen, haben wir 1111 Km auf dem Tacho: Prost! 😋
Als wir die Fähre verlassen und die Adresse des Hotels eingeben müssen wir lachen, denn es sind keine 300 Meter, die uns noch trennen. Es ist erstaunlich frisch hier (20Grad und windig) und verhältnismäßig dick verpackt steht an unserem ersten Abend die „Pinguin-Parade“ an – die Insel ist/ war berühmt für eine Kolonie von Zwergpinguinen. Zählte man in den letzten Jahren noch mehrere hundert Tiere, so waren es in diesem Jahr nur noch 15 Brutpaare – wovon wir immerhin noch 3 Stück zu Gesicht bekommen haben. Dem Führer war eine gewisse Erleichterung anzumerken, als wir endlich den ersten Vogel entdeckt hatten…

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22.Tag: Andere Welten
Hier auf der Insel ticken die Uhren anders: Als wir gegen 8Uhr am Hotel im Osten der Insel losfahren, sind wir die einzigen auf der Straße und ALLES scheint noch zu schlafen. Der Begriff „Straße“ ist hier ein relativer Begriff, denn es gibt eigentlich nur zwei richtige (befestigte) Hauptstraßen, die die vier Seiten der Insel miteinander verbinden – bei allen anderen Straßen handelt es sich um „General Roads“ und ich glaube „General“ steht hier für „generell“ im Sinne von „artverwandt“.

An unserem ersten Tag machen wir einen Schlenker an die östliche Spitze der Insel und fahren im Anschluss die komplette Südküste der Insel ab. Ein besondere Highlight – wie stehen am Strand in mitten einer von zwei großen Robbenkolonien der Insel. Wir werden angehalten, uns vor den äußerst aggressiven 400Kg-Bullen in Acht zu nehmen. Die Kolonie zählt mehrere Hundert Tiere und besiedelt eine Bucht die durch ein Riff geschützt ist – dahinter geht es steil bergab. 4000Km Ozean trennen hier Australien und die Arktis und wenn sich die Robben auf ihre 72stündigen Beutezüge begeben müssen sie aufpassen, dass sie nicht selber zur Beute werden, denn hier lauert er, der größte Raubfisch der Welt: Der Weiße Hai.

Im Anschluss geht es in der Little Sahara, einer Dünenlandschaft, Sandboarden und gegen Nachmittag Erreichen wir unser Hotel ähm… Dschungelcamp in Vivonne Bay (Empfehlenswert!)

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23.Tag: Kindheits(Alp)Traum – Der Weiße Hai in Aktion
Die Westküste der Insel besteht aus einem einzigen großen Nationalpark – der zugleich der Hauptpunkt auf unserer heutigen TO SEE Liste ist. Um 9Uhr erreichen wir als erste den Park und wir sind ziemlich begeistert! Lediglich meine Hoffnung vom Ufer aus einen weißen Hai in Aktion zu erleben, scheint auch an diesem Tag enttäuscht zu werden – oder etwa doch nicht? In Ufer Nähe versucht eine Gruppe der hier ansässigen Neuseeländischen Seelöwen – scheinbar auf der Flucht – das rettende Ufer zu erreichen, als plötzlich etwas ziemlich großes von unten aus dem Wasser schnellt. Einer der Seehunde fliegt durch die Luft und landet in dem riesigen aufgerissenen Maul eines Weißen Hais!! Die Geschichte mag unglaublich klingen und leider hatte ich meine Kamera in dem Moment nicht griffbereit, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass sie sich so zugetragen hat (haben könnte).

Der Rest des Parks ist zwar ebenfalls beeindruckend, kann aber natürlich nicht mit dem zuvor erlebten mithalten. Auf dem Rückweg landen wir – auf der Suche nach einer Tankstelle auf Höhe der schmalsten Stelle der Insel – bei zwei absoluten Traumstränden. Nach einem Abstecher auf das älteste Weingut der Insel geht es um 18Uhr auf die Fähre und wir staunen nicht schlecht, als direkt hinter uns ein Truck auf die Fähre rollt, der in drei Etagen mit rund 360 Schaafen beladen ist (das ist dann wohl die Kehrseite von günstigem Lammkarree für Jedermann)…

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20.Tag: Die 400 berühmtesten Kilometer Australiens
Strecke: 250Km
Am um 7:30Uhr geht’s zu Fuß einmal quer durch die Stadt zu Avis. Dort wartet unser Mietwagen für die nächsten 5 Tage. Bewaffnet mit einer Kühltasche geht unsere erste Fahrt durch Melbourne – die Stadt mit den verrücktesten Rechtsabbieger-Regeln der Welt – zum Queen Victoria Markt. Der Markt ist toll und wir decken uns ein – besonderes Highlight: Bei einem Metzger in der Auslage verliebe ich mich in Wagyu-Ribeye-Steaks – ein 400g Steak wandert in unsere Tasche. Wieder im Auto geht es rund 50Km in Richtung Süden Nach Torquay – dem Ausgangspunkt der Great Ocean Road: In der Touristeninformation gibt uns eine ältere Dame eine Karte und eine Checkliste mit den Highlights der Strecke und ist etwas erstaunt als wir ihr erzählen, das wir weder einen Camper, noch keine Unterkunft für die Nacht haben. Es sind Schulferien und aller Wahrscheinlichkeit nach ist alles ausgebucht. Vor meinem geistigen Auge lächeln mich schon die „NO VACANCY“-Schilder an, aber wir können es nicht ändert. Wir starten gegen 12Uhr die rund 200Km über besagte Küstenstraße, die zwar wunderschön, aber ebenso hoffnungslos überfüllt ist. Wir fahren kurzerhand in Anglesea raus und spielen bei strahlendem Sonnenschein 9 Loch Golf mit Kängurus. Im Anschluss geht es weiter und am Abend erreichen wir unser Tagesziel, eine abgelegenen Campingplatz, in dessen Baumbestand Koalas heimisch sind (goldige Kerlchen). Es ist tatsächlich keine Unterkunft mehr frei – wir bekommen einen Parkplatz zugewiesen – und nach einer Dusche und einem genialen Abendessen verbringen die Nacht im Auto – ich glaube ich bin inzwischen zu alt für sowas! 😖🔫
In der Nacht wache ich auf, weil meine Beifahrerin – nichtsahnend, dass der Wagen im abgeschlossenen Zustand diebstahlgesichert ist – von innen die Tür öffnet und einen Alarm auslöst, von da an ist an Schlaf nicht mehr so wirklich zu denken…

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21.Tag: Roadtripp
Strecke: 500Km
…dementsprechend früh geht es am Nächsten Morgen nach einer anstrengenden Nacht um 6:30Uhr weiter, wir machen einen Buschwalk, Frühstücken am Strand vor den 12 Aposteln und halten auch bei allen anderen noch offenen Highlights unserer Checkliste an. Nach knapp 200Km endet die Great Ocean Road und wenn ich jemandem eine Reiseempfehlung geben sollte: An dieser Stelle könnte man entspannt durchs Landesinnere in 1-2 Stunden zurück nach Melbourne fahren und von dort z.B. fliegen. Die Option haben wir leider nicht und da bereits am nächsten Abend die Fähre nach Kangaroo-Island erwischen müssen, heißt es Strecke fressen! Nach einer Stunde verlassen wir den Staat Victoria und überqueren die Grenze nach South Australia. Es Folgen weitere drei Stunden im Auto, die wir uns gerne gespart hätten…
Am Ende erreichen wir am Nachmittag den wunderschönen Fischerort „Robe“ und mit etwas Glück sichern wir uns am Telefon die letzte „Cabin“ auf einem Campingplatz (auch der Ort ist restlos ausgebucht, da Australier hier gerne Urlaub machen). Wir wussten nicht genau was „Cabin“ heißt und wollen nach der letzten Nacht eigentlich nur ein sauberes Bett – entsprechend positiv überrascht sind wir, als wir mit einem Schlüssel in der Hand vor einem Bungalow mit Küche, Bad, Schlaf- und Wohnzimmer stehen, von dessen Terrasse aus man auf einen See blickt – auch wenn die Temperatur während wir im Auto saßen von gefühlten 40 auf „nur noch“ 20 Grad gefallen ist, sind wir begeistert und erleichtert. Morgen geht es noch einmal 3 1/2 Stunden mit dem Auto nach Cape Jervis wo um 18Uhr die Fähre nach Kangaroo-Island losfährt (dort haben wir für die kommenden zwei Nächte aber schon von Deutschland aus Zimmer gebucht) – aber jetzt geht es erstmal in ein richtiges Bett!😊👍

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#7 MELBOURNE: Frohes Neues Jahr!!

17. Tag: Victoria wir kommen…
Morgens um 6Uhr packen wir unsere Sachen – was erstaunlich schnell funktioniert – und wir machen uns auf die letzten 40Km unserer Reise um „Fridolin“ nach knapp 2500Km in der Nähe des Flughafens abzugeben.

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Dem „Rundum-Sorglos-Paket“ sei Dank, müssen wir uns nicht in die Schlange stellen und sind nach 5min durch. Das Taxi bringt uns für knackige 30$ zum Flughafen. Unser Flug soll eigentlich erst um 12Uhr gehen – doch der Selfcheckin-Schaler bietet uns genialer Weise einen Flug an, der sofort geht (um 10Uhr – also in 30min): UP IN THE AIR! 😎 Haben Quantas-Maschinen eigentlich immer einen Schnurrbart?? 😂

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In Melbourne angekommen geht’s via Shuttle zum Hotel nach Southbank: Perfekt gelegen und sauber – was will man mehr? Wir laufen mit Karte bewaffnet durch die Stadt, kommen aber nur bis zur ersten Fußgängerbrücke – die darauf gelegene Bar sieht einfach zu verlockende aus und eine neue Stadt ist schließlich nur so gut, wie ihr Bier…

/home/wpcom/public_html/wp-content/blogs.dir/c02/80777383/files/2014/12/img_1456.jpg Getrieben vom Hunger auf Italienische Küche und einem Artikel der Haraldsun setzen wir unseren Marsch schließlich fort um dann – nachdem wir endlich den Italiener unseres Vertrauens entdeckt haben – am Abend erneut bei unserer neuen „Stammbar“ landen. Morgen ist ja auch noch ein Tag…

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18.Tag: Melbourne mit dem Rad | Silvester
Solltet ihr jemals nach Melbourne kommen (und ja das solltet ihr), dann gibt es keinen besseren Weg die Stadt kennenzulernen, als bei Murray eine geführte Radtour zu buchen!! Waren wir am Anfang ehrlich gesagt ziemlich skeptisch, was sich unser Reisebüro dabei gedacht hat, diese Tour im Vorfeld zu buchen – am Ende waren wir einfach nur begeistert! Murray liebt seine Stadt und seinen Job und hat uns mit seiner Begeisterung im Rahmen einer 5 stündigen Tour durch die Stadt einfach nur angesteckt. Auf diesem Weg haben wir nicht nur die Unterschiedlichsten Seiten der Stadt und ihrer Bewohner kennengelernt, sondern auch gleich unser Lieblingsviertel „Fitzroy“ und zahlreiche potenzielle Locations für unser Silvester entdeckt…

Gegen 19:30Uhr machen wir uns auf den Weg nach Fitzroy. Unser Ziel: Ein Laden mit dem verheißungsvollen Namen „Naked for Satan“. Im unteren Teil des Gebäudes liegt eine Tapas-Restaurant, wo es unglaubliche 1$-Tappas gibt – mit einem Aufzug geht es von dort ins oberste Stockwerk in die dazugehörige Rooftopbar mit Blick auf das Panorama der Stadt. Als wir in dem Laden auf der Brunswick Street eintreffen, müssen wir feststellen, dass wir nicht die ersten sind, die hier ins neu Jahr rutschen wollen. Der Laden ist schon gut gefüllt und vor besagtem Aufzug steht eine Schlange, an deren Ende (wie sich später herausstellen sollte) eine Warteliste für die Rooftopbar wartet. Der besagte obere Teil des Ladens fasst 280 Menschen. Und genau diese Anzahl befindet sich zum Zeitpunkt unseres Eintreffens bereits auf dem Dach. Wir schaffen es mit unseren Namen und unserer australischen Mobilnummer auf Platz 26 der Warteliste – die 26 steht allerdings für wartende Gruppen und die nette junge Dame, die mit einer Kollegin „den Fahrstuhl bewacht“ und die Liste pflegt, sagt uns gleich, dass unsere Chancen eher bescheiden stehen.

Getreu dem australischen Credo „No Worries“ machen wir das beste daraus, lassen uns Tapas und reichlich Wein schmecken, lernen zahlreiche nette Leute mit dem gleichen Schicksal kennen und beschließen bis 22:30Uhr zu warten – wenn wir es bis dann nicht auf’s Dach geschafft haben, könnten wir es ja noch vor 24Uhr zurück in die überfüllte Innenstadt schaffen.

Um 22:45Uhr sind wir immer noch da – aber nicht auf dem Dach. Was dann genau passiert ist, verstehen wir zwar bis heute noch nicht, aber am Ende einer ziemlich surealen Anreihung von Ereignissen, stehen wir beide freudestrahlend auf besagtem Dach. So kann ein neues Jahr kommen! Vom Naked for Satan ziehen wir noch weiter und irgendwann kommen wir irgendwie zu Hause in unserem Hotel an. Das war so ziemlich das genialste Silvester, an das ich mich erinnern kann: Frohes neues Jahr 2015!!

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19.Tag: Katerstimmung
Wir werden vom Handy geweckt – auch in Deutschland feiert man jetzt Silvester (nur ist jetzt bei uns 10Uhr morgens und irgendwie machen sich die ein oder anderen Nebenwirkungen des feuchtfröhlichen Vorabends bemerkbar…

Facebook sei Dank gibts dann noch eine Überraschung der besonderen Art von Zu Hause: Bei uns in der Wohnung wird auch gefeiert. Und scheinbar sucht man gerade unseren Kater. Den ersten Gedanken – „ich töte unseren Mitbewohner, wenn wir zurück sind“ – spüle ich mit Wasser und Kopfschmerztabletten runter. Draußen scheint die Sonne. Was würde ein Australier jetzt sagen? Richtig: No Worries! Wir ziehen uns an, gehen (Burger) Frühstücken und machen eine entspannte Bootstour nach Williamstown. Am Abend schmeckt das Bier im Ponyfish überraschender Weise auch schon wieder. Am nächsten Tag soll es auf die Great Ocean Road gehen. Ciao Melbourne – Du wirst uns fehlen (bis bald)! =)

16. Tag: BRISBANE – Ab in den Zoo! Der „Lone Pine Koala Zoo“ liegt eine knappe halbe Stunde von unserem Stellplatz entfernt – zumindest wenn man Mautstraßen umgeht. Gegen 9Uhr treffen wir vor dem Zoo – es ist noch erfreulich wenig los, der Himmel ist bewölkt, es ist schwül-heiß, aber es regnet nicht. Ein erstes Highlight gibt es bereits vor dem Zoo – ein typischer australischer Raucherbereich: In Australien werden Raucher nämlich nicht nur mit Zigarettenpreisen von bis zu 40$ (!) pro Päckchen, sondern auch mit „liebevollen“ Raucherbereichen unter freiem Himmel (!) bedacht… (Ich würde mir hier keine Zigaretten kaufen!)

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Nachdem wir im Zoo alle Tiere bestaunt, Kängurus gefüttert und ein obligatorisches Koala-Bild ergattert haben, sind wir rundum zufrieden (und noch immer trocken)

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Gegen Mittag flüchten wir vor den Menschenmassen die inzwischen in den Zoo drängen ins Stadtzentrum. Mit Hilfe des Lonely Planet geht es auf einen dreistündigen Fußmarsch durch die Stadt – und auch Brisbane weiß zu gefallen…

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